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Kooperation mit dem Tuberkulose-Museum Tuberkulose und Kunst

Das Seminar „Kunst und Krankheit“, unter Leitung von Prof. Dr. Henry Keazor, widmet sich einem ebenso vielschichtigen wie aktuellen Themenfeld. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kunst Krankheiten darstellt, reflektiert und gesellschaftliche Wahrnehmungen prägt. Dabei wird beleuchtet, wie Künstler:innen persönliche Erfahrungen mit Krankheit in ihren Werken verarbeiten und welche Symbolik sich in ihrer Bildsprache finden lässt. Darüber hinaus richtet sich der Blick auf historische Darstellungen von Krankheit und medizinischem Handeln sowie auf künstlerische Reaktionen auf gegenwärtige Gesundheitskrisen wie die Corona-Pandemie. Kunst erscheint dabei nicht nur als Spiegel gesellschaftlicher Perspektiven, sondern auch als mögliches Mittel der Auseinandersetzung und Bewältigung von Krankheit.
Studierende hatten während des Seminars die Möglichkeit u.a. im Archiv des Tuberkulose-Museums zu recherchieren und gestalteten als Ergebnis daraus nun neue Themenposter für die Dauerausstellung des Museums.

Paulina Siniatkina (*1989), Don’t speak!, 2016

Bei einer Veranstaltung am Montag, 13. April, die in Zusammenarbeit mit dem Tuberkulose-Museum sowie der Thoraxklinik und der Abteilung Infektions- und Tropenmedizin des Universitätsklinikums entsteht, werden die Poster präsentiert. Im Mittelpunkt steht die Rolle der Tuberkulose in der bildenden Kunst. Ein medizinhistorischer Zugang ermöglicht dabei ein vertieftes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Kunst, Krankheit und Gesellschaft.

Mit Vorträgen, Einblicken vor Ort und interdisziplinären Perspektiven lädt die Veranstaltung dazu ein, die vielschichtigen Verbindungen zwischen Kunst und Krankheit neu zu entdecken.